Litfin Stiftung.
IMPULSEFÜRGÖTTINGEN

Susanne & Gerd
Litfin Stiftung.

Anschubfinanzierung für innovative, nachhaltige Vorhaben in der Region Göttingen — dort, wo übliche Mittel nicht reichen.

WISSENSCHAFTKUNSTBILDUNGSOZIALES

Über die Stiftung.


Die Susanne und Gerd Litfin Stiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die im Dezember 2006 von dem Göttinger Unternehmer und Physiker Prof. Dr. Gerd Litfin und seiner Ehefrau Susanne gegründet wurde. Sie dient der Förderung gemeinnütziger Zwecke in den Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Kirche und Sozialeinrichtungen sowie Wissenschaft und Forschung.

Mit einer Anschubfinanzierung unterstützt die Stiftung vorrangig innovative Ideen und Projekte. Es werden insbesondere Vorhaben gefördert, die sich mit üblichen Haushaltsmitteln nicht realisieren lassen und die über Standardaufgaben hinausgehen. Die nachhaltige Wirkung ist bei der Mittelvergabe ein ausschlaggebendes Kriterium. Die Stiftung fühlt sich der Stadt und Region Göttingen verbunden und begünstigt deshalb vor allem Projekte mit regionalem Bezug.

Was uns bewegt.

Alle Meldungen

Symbolbild · Kunstwettbewerb für Göttinger Schulen
Symbolbild · Kunstwettbewerb für Göttinger Schulen
Kunst, Bildung 15. Apr 2026

Kunstwettbewerb: „Für Göttingen – Schüler gestalten Werte“

Die Susanne und Gerd Litfin Stiftung ruft Göttinger Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich künstlerisch mit den Werten ihrer Stadtgesellschaft auseinanderzusetzen. Mit dem neuen Kunstwettbewerb „Für Göttingen – Schüler gestalten Werte“ verbindet die Stiftung Kunst, Bildung und soziales Engagement – und gibt jungen Menschen eine öffentliche Bühne für ihre Ideen. Im Zentrum des Wettbewerbs steht die Frage, was eine Gemeinschaft im Innersten zusammenhält. Schülerinnen und Schüler sollen ermutigt werden, sich kreativ mit Themen wie Nächstenliebe, Solidarität und gesellschaftlichem Engagement zu beschäftigen. In diesem Prozess verbindet sich künstlerischer Ausdruck mit sozialer Verantwortung: Die jungen Teilnehmenden setzen sich nicht nur gestalterisch mit Werten auseinander, sondern tragen ihre Botschaften auch in den öffentlichen Raum. Bemerkenswert ist die Entstehung des Projekts. Während die Litfin-Stiftung sonst vor allem Vorhaben Dritter mit einer Anschubfinanzierung unterstützt, ist der Kunstwettbewerb aus einer Eigeninitiative der Stiftung selbst hervorgegangen – die Idee wurde unmittelbar im Kuratorium entwickelt. Federführend verantworten die Kuratoren Claus-Henrik Schneider und Sebastian Litfin das Projekt und treiben seine Umsetzung voran. Teilnehmen können Göttinger Schulen mit jeweils einer Klasse oder Arbeitsgemeinschaft der Jahrgangsstufen 7 bis 13. Gemeinsam erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eine künstlerische Illustration zum Leitgedanken „Für Göttingen – Ideen, Wünsche, Träume, Ziele, Werte“. Der gestalterische Spielraum ist dabei bewusst weit gefasst: Zugelassen sind visuelle Kunstwerke wie Malerei, Zeichnung, Collage, Druck oder Digital Art ebenso wie textbasierte Arbeiten – von ausdrucksstarken Botschaften bis hin zu Gedichten – sowie Kombinationen aus Bild und Schrift. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Einsendungen die fünf überzeugendsten Arbeiten aus. Bewertet werden unter anderem Kreativität und künstlerischer Ausdruck, die thematische Umsetzung, Originalität sowie der Gesamteindruck. Die ausgewählten Werke werden anschließend vier Wochen lang auf öffentlichen Werbeflächen in Göttingen präsentiert – an prominenten Orten wie bspw. dem Rathaus. Damit die Botschaften der Jugendlichen ihre Wirkung entfalten, werden die Arbeiten dafür großformatig vergrößert. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind eingebunden: Jede ausgestellte Illustration trägt neben dem Namen der Schule und der beteiligten Klasse einen QR-Code, über den das Publikum für seinen Favoriten abstimmen kann. So entscheidet am Ende die Stadtgesellschaft selbst mit, welche Arbeit sie am meisten überzeugt. Auf die Gewinnerschule wartet ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, das der Klasse beziehungsweise der Schule zugutekommt – etwa für ein großes Schulfest. Hinzu kommen eine öffentliche Würdigung und eine Präsentation in den lokalen Medien. Optional können die entstandenen Kunstwerke zudem als hochwertige Kunstdrucke erworben werden. Der Wettbewerb findet im ersten Halbjahr des Schuljahres 2026/27 statt; Einsendeschluss ist der 29. Januar 2027. Die Gewinnerschule wird im zweiten Quartal 2027 bekannt gegeben. Mit dem Projekt möchte die Litfin-Stiftung künstlerischen Ausdruck, gesellschaftliches Engagement und Wertebildung zusammenführen und zugleich Schulen wie Stiftungsarbeit öffentlich sichtbar machen. Interessierte Schulen können sich bei der Stiftung melden und erhalten nach ihrer Anmeldung einen detaillierten Überblick zu Regelwerk, Bewertungskriterien und Zeitplan. Anfragen sind per E-Mail an kontakt@litfin-stiftung.de möglich.

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Bildung 15. März 2026

Robotik und Informatik für junge Frauen

Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz werden unsere Zukunft maßgeblich prägen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für Informatik und Robotik zu begeistern. Die Robotikfreunde Göttingen engagieren sich insbesondere dafür, Mädchen und junge Frauen im Sekundarbereich II für technische Themen zu gewinnen. Mit Unterstützung der Litfin-Stiftung wurden programmierbare Roboterhunde angeschafft, die in Workshops und Schulprojekten zum Einsatz kommen. Die praktischen Anwendungen ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu modernen Technologien und fördern zugleich das Verständnis für deren Chancen und Herausforderungen. Ziel des Projekts ist es, junge Frauen zu ermutigen, sich selbstbewusst mit digitalen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und eigene Perspektiven in die technologische Entwicklung einzubringen.

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Kultur 15. Feb 2026

Händel für alle

Die Internationalen Händel-Festspiele gehören zu den kulturellen Aushängeschildern Göttingens. Mit dem Format „Händel für alle“ wird das Festival für Menschen unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten erlebbar. Das Angebot umfasst verschiedene kostenfreie Veranstaltungen im Stadtgebiet und schafft Begegnungen mit Musik an ungewöhnlichen Orten. Dazu gehören unter anderem Konzerte im öffentlichen Raum sowie musikalische Beiträge in Kirchen und auf Plätzen der Innenstadt. Die Litfin-Stiftung unterstützt dieses Engagement, weil kulturelle Teilhabe ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders ist. „Händel für alle“ trägt dazu bei, Musik für ein breites Publikum zugänglich zu machen und die besondere Atmosphäre der Festspiele in die Stadt hineinzutragen.

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Bildung 15. Jan 2026

Ein inklusiver Lern- und Begegnungsort

Der Internationale Schulbauernhof Hardegsen verbindet Umweltbildung, Landwirtschaft und soziale Teilhabe auf besondere Weise. Seit vielen Jahren bietet er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, nachhaltige Landwirtschaft unmittelbar zu erleben und Zusammenhänge zwischen Ernährung, Natur und Umwelt praktisch zu erfahren. Besonders wichtig ist dabei der inklusive Ansatz. Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen sollen gleichermaßen am Angebot teilhaben können und Begegnungen mit Tieren und Natur erleben. Um dieses Ziel weiter zu stärken, unterstützt die Litfin-Stiftung Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die Schaffung geeigneter Begegnungsräume. Damit soll der Schulbauernhof noch stärker als Ort des gemeinsamen Lernens, Erlebens und Miteinanders genutzt werden können.

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Das sind die vier Säulen unserer Arbeit.

Innerhalb des satzungsgemäßen Zwecks bündeln wir unsere Mittel in vier Feldern. Anträge werden zweimal jährlich vom Kuratorium geprüft — Stichtage sind der 1. Februar und der 1. August.


Bildung und Erziehung

Unterstützung von Schulen, außerschulischen Lernorten und MINT-Initiativen für Kinder und Jugendliche.

Kunst und Kultur

Förderung von Ausstellungen, Konzerten und kulturellen Projekten mit Bezug zur Region.

Kirche und Soziales

Vorhaben von Kirchen und Sozialeinrichtungen, die das Zusammenleben in der Region stärken.

Wissenschaft und Forschung

Anschubfinanzierung für Vorhaben mit wissenschaftlichem Schwerpunkt in der Region Göttingen.

Bronzeskulptur Weitblicker
Bronzeskulptur „Weitblicker“

Die Bronzeskulptur „Weitblicker“ von Oliver Pohl — Sinnbild des Initiativpreises.

Initiativpreis seit 2017

Ein Preis für Initiativen mit Wirkung.

Anlässlich ihres 10. Jubiläums hat die Stiftung einen Preis ausgelobt, der neu ins Leben gerufene Initiativen mit nachhaltiger Wirkung im südniedersächsischen Raum auszeichnet.

Der Preis besteht aus einer Bronzeskulptur und einer Geldzuwendung in Höhe von 5.000 €. Er wird an die gemeinnützige Organisation vergeben, die als Träger der Aktivität fungiert.

Preisträger seit 2017
Formulare

Direkt online einreichen.

Anträge werden ausschließlich über das Online-Formular bearbeitet. Stichtage: 1. Februar & 1. August.