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Projekte 2012 Göttinger International Ethnographic Film Festival (GIEFF) Das Göttingen International Ethnographic Film Festival (GIEFF) gehört zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals für Kultur- und Sozialdokumentationen und findet seit 1994 alle zwei Jahre in Göttingen statt. Es fördert seit 1993 neben dem interkulturellen Dialog auch den jungen Nachwuchs im Bereich Dokumentarfilm. Dazu wird ein “Student Award” vergeben, dessen Finanzierung in diesem Jahr die Litfin Stiftung übernommen hat. Ein international anerkanntes Expertengremium wählt unter den im Wettbewerb laufenden studentischen Filmbeiträgen den Preisträger aus. Die Verleihung findet am Abend des 12. Mai 2012 in der Göttinger Paulinerkirche statt. Link Göttinger Märchenland 2012 jährt sich die Herausgabe der inzwischen zum Weltdokumentenerbe erhobenen Märchen der Brüder Grimm zum 200. Mal. Aus diesem Anlass initiiert und koordiniert der Göttinger Märchenland e.V. eine Reihe von Veranstaltungen. Als besonderes Projekt ist die Produktion einer Märchen-CD geplant, auf der die Urfassungen der Märchentexte spielerisch gelesen und musikalisch begleitet werden. Die Litfin Stiftung beteiligt sich an den Kosten. Link Julius Klingebiel Biografie Julius Klingebiel (1904-1965) war NS-Opfer, NS-Überlebender, Psychiatriepatient und Künstler. In den Jahren um 1950-1960 war er im „Festen Haus“ am damaligen Landeskrankenhaus Göttingen untergebracht. In dieser Zeit hat er in beeindruckender Weise seine Einzelzelle ausgemalt. Die Ausmalung und einige Originale sind erhalten. Ein interdisziplinäres Projekt, welches von der Litfin Stiftung gefördert wird, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Werke zu erhalten, das überregional und international kunstgeschichtlich bedeutende Werk zu rezipieren sowie die psychiatriegeschichtlich ungewöhnliche Biografie zu dokumentieren. Link Smartboard für den Kunstunterricht Smartboards setzen sich im naturwissenschaftlichen Schulunterricht immer mehr durch. Mit dem Einsatz im Kunstunterricht startet das Max-Planck-Gymnasium jedoch ein Pilotprojekt. Besonders bei der systematischen Bildbetrachtung und -analyse kommt dem Smartboard eine große Bedeutung zu. Durch spezielle Software ist es möglich, Bilder zu bearbeiten, zu verändern und durch den Vergleich zum Original anschaulich zu machen. Darüber hinaus können neue Formen der zeitgenössischen Kunst - Videos, Installationen, Performances u.a. - zugänglich gemacht werden. Auch eigene Arbeiten können mit Hilfe des Smartboards dem gesamten Kurs präsentiert werden. Die Litfin Stiftung hat den Erwerb des Smatborads finanziert. Link Bagger für die Straßensozialarbeit Seit mehreren Jahren ist bei der Straßensozialarbeit ein Bagger in den Beschäftigungsprojekten Roh- und Baustoffrecycling eingesetzt. Dabei konnten die Personen bei der Handhabung des Arbeitsgeräts angelernt werden. Diese Kenntnisse verbessern die Vermittlungsfähigkeit auf dem ersten bzw. zweiten Arbeitsmarkt deutlich. Die Stiftung hat die Kosten für die Reparatur und Generalüberholung übernommen. Link Göttinger Psalter Das Kirchenjahr 2012 (Start Advent 2011) soll das Jahr des Göttinger Psalters werden. Alle 150 Psalmen sollen mindestens einmal dargeboten werden. „Darbieten“ heißt: in einer Predigt, einem Vortrag, musikalisch, als Tanz, Bild, Skulptur oder in Schriftform. Koordiniert wird dieses Projekt vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen. Das Projekt wird durch das Buch „Göttinger Psalter“ - Nachdichtungen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe entstehen - auch über das Jahr 2012 in Göttingen präsent sein. Die Litfin Stiftung beteiligt sich an den Druckkosten. Link Festschrift für das Palliativzentrum Das Palliativzentrum im Universitätsklinikum Göttingen feiert 10 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass ist eine Festschrift entstanden, an deren Kosten sich die Litfin Stiftung beteiligt hat. Link Dokumentation des Händel-Archivs Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen pflegen seit ihres Beginns im Jahr 1920 ein umfangreiches Archiv von historischem, musikwissenschaftlichem und stadtgeschcihtlichem Wert. Die Nutzung des Archivs setzt aber eine umfangreiche Katalogisierung und die Erstellung einer Datenbank voraus, die jetzt in Angriff genommen werden soll. Diese Arbeit ist eine Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum der Festspiele und eine verlässliche Basis für einen Jubiläumsband sowie wissenschaftliche Forschungsprojekte. Die Litfin Stiftung beteiligt sich mit der notwendigen technischen Ausstattung des Projekts. Link |